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Eishockey für alle? In Ingolstadt in Zukunft Fehlanzeige

Servus ERCI-Fans,


in den vergangenen Jahren sind die Ticketpreise für unsere Heimspiele und insbesondere in den Playoffs massiv angestiegen. Für viele von uns wird ein normaler Stadionbesuch dadurch kaum noch bezahlbar. Ein Stehplatzticket für Vollzahler im Viertelfinale der letzten Saison kostete bereits 26 € im Vorverkauf, im Halbfinale 32 € und im Finale wären wohl über 40 € fällig gewesen. Wer alle Heimspiele der beiden Serien gesehen hat, war 174 € los.

In Relation: Für sechs Saisonspiele bezahlt man 126 € Eintritt. Das bedeutet eine Preissteigerung von 38%. In dieser Summe ist noch kein Gastrobesuch einberechnet, wofür pro Kopf zusätzlich um die 20 € pro Spieltag anfallen dürften.


Dies führte dazu, dass ein Teil der Nürnberger Fanszene die Viertelfinalserie boykottierte – im Vergleich: Ein Stehplatz in Nürnberg blieb wie in der Hauptrunde bei 20 €. Eishockey muss für alle bezahlbar bleiben und darf nicht zu einem Event werden, das sich nur noch ein kleiner, finanziell privilegierter Teil leisten kann. Um noch vor Bekanntgabe der Playoff-Preise ein klares Zeichen zu setzen, planen wir für das Spiel am Dienstag, den 27.01.2025 gegen Dresden eine gemeinsame Protestaktion.


Spruchbandaktion

Wir müssen ein gemeinsames Signal in Richtung Geschäftsstelle senden, darum wollen wir allen Fanclubs ermöglichen, sich kreativ in Form von Spruchbändern an dieser Aktion zu beteiligen. Damit wir optisch ein einheitliches Bild erzeugen, sendet uns dazu gerne eure Textvorschläge per Mail an kontakt@blog-f.de

Wir fertigen die Spruchbänder dann mit eurem Namen an und übergeben sie an euch, damit ihr sie in eurem Block präsentieren könnt. Je deutlicher die Botschaft, desto stärker die Wirkung auf die GmbH!


Vorübergehendes Fernbleiben im zweiten Drittel

Als Gruppe haben wir uns dazu entschieden, den Block im zweiten Drittel erst 5 Minuten nach Beginn geschlossen zu betreten. Wir wissen, dass dies ein extremer Schritt ist, der nicht bei jedem Anklang findet. Wir möchten dadurch aber symbolisch zeigen, wie es in der Saturn Arena aussehen wird, wenn Fans sich Tickets schlicht nicht mehr leisten können oder wollen. Wir ermutigen alle, sich an diesem weiteren Punkt des Protests zu beteiligen, auch wenn dies eine drastische Maßnahme ist. Danach wieder 100% für die Mannschaft!


Gastro-Boykott

Zusätzlich appellieren wir zu einem eingeschränkten Verzehr von Gastro-Produkten für die gesamte Spieldauer. Das Ziel dabei ist, dass so viele Leute wie möglich den Konsum auf ein Mindestmaß reduzieren, um den Verantwortlichen so bewusster zu machen, welche weiteren Einnahmen ihnen verloren gehen, wenn die Fans dem Stadion in Zukunft fernbleiben oder ihren Konsum einschränken müssen.


Lasst uns zeigen, dass Eishockey in Ingolstadt nur dann lebt, wenn wir ALLE im Stadion stehen.

Zusammen. Laut. Für faire Preise – und für die Zukunft unserer Kurve.

 
 
 

ULTRAS GIOVENTÙ 2006

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